„Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?“ – Jesus fragt

Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Das siebte Video von Bischof Stefan Oster in der Reihe „Jesus fragt“ hier zum Nachschauen.

„Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?“ – Mit dieser Rückfrage antwortet Jesus im Markusevangelium, als ihm mitgeteilt wird, dass seine Verwandten ihn suchen. Der Kontext dieser Szene ist bedeutsam: Jesus steht mitten in seinem öffentlichen Wirken, umgeben von einer großen Menschenmenge, während seine Familie sich Sorgen um ihn macht und gekommen ist, um ihn zu holen.

Doch Jesus reagiert auf den Hinweis, seine Familie stehe draußen, mit der Rückfrage, wer denn seine Familie sei. Dabei macht er deutlich, worauf es in seine Lehre über das Verständnis von Familie, Zugehörigkeit und Berufung ankommt: Es gehe nicht um die biologische Familie, sondern darum, zu erkennen, wer er ist und dass er gekommen ist, den Willen Gottes zu erfüllen – und Menschen dazu einzuladen.

Was bedeutet es also, wenn Jesus erklärt, dass diejenigen, die das Wort Gottes hören und den Willen des Vaters tun, ihm Mutter, Bruder und Schwester sind? Und wie kann man den Willen Gottes im eigenen Leben erkennen? Welche Rolle spielt Liebe dabei – und weshalb reicht es nicht, nur die Menschen zu lieben, die einem selbst wohlgesonnen sind?

Maria, die Mutter Jesu, war unter den Verwandten. Anders als vermuten lässt, ist es jedoch keine Zurückweisung oder Herabstufung der eigenen Mutter. Jesus würdigt sie vielmehr als das vollkommene Beispiel einer Frau, die durch ihr bedingungsloses Ja zu Gott zur Mutter des Glaubens wurde. Was kann diese Aussage über Maria für uns bedeuten? Und welche Bedeutung kann ihr Beispiel für den eigenen Glaubensweg haben?

Mehr über die Frage „Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?“ oben im Video von Bischof Stefan Oster. Und hier als Audio:


Wollt auch ihr weggehen? Das sechste Video von Bischof Stefan Oster in der Reihe „Jesus fragt“ hier zum Nachschauen.