Heute in Lambrechten in Oberösterreich: Feier des dreihundertjährigen Bestehens der Pfarrkirche St. Lambert, die mein Vorgänger, der Passauer Fürstbischof Joseph Dominikus Lamberg im Jahr 1726 geweiht hat. Es war ein schönes, lebendiges Fest mit Kirchenzug und Blaskapelle, viel Beteiligung, unter anderem den Goldhaubenfrauen, dem Frauenbund und Mitgliedern weiterer Vereine, sowie natürlich den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates. Auch Bürgermeister und Nationalratsmitglied Manfred Hofinger war mit von der Partie. Die Pfarrei gehört zum Stift Reichersberg und wird geführt von Pfarrer und Kanoniker Johannes Putzinger. Ich habe mich sehr gefreut über die Einladung und das Zeichen alter Verbundenheit zwischen unseren Diözesen. Zum Hintergrund: Die Diözese Passau war in der Geschichte einmal die größte Diözese im Deutschen Reich, unter anderem haben die Diözesen Linz und St. Pölten, wie auch die Erzdiözese Wien zu Passau gehört.
In der Predigt – an diesem 5. Fastensonntag – habe ich darüber gesprochen, dass Gläubige Menschen eine Kirche in ihrer Nähe wollen, weil sie den Segen Gottes suchen – der aber mehr ist als das, was wir landläufig unter Segen verstehen. Es geht letztlich um Leben und Tod – und um einen österlichen Glauben. Das Bild (R. Kickinger) zeigt die Ministranten, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und Pfarrer Johannes Putzinger.
Hier die Predigt zum Nachhören und Downloaden:
