Die Predigt von Bischof Stefan Oster zum Gottesdienst für und mit Menschen, die Menschen mit Beeinträchtigung betreuen, im Rahmen der Maria-Hilf-Woche, als Audio zum Nachhören.
In seiner Predigt zitiert der Bischof eine Stelle aus dem Tagesevangelium: „Denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ Diese Demut sei zugleich Voraussetzung und Herausforderung in diesem Dienst. In einer vergangenen Predigt habe er vom „heruntergekommenen Gott“ gesprochen und wurde gefragt, ob das nicht Gotteslästerung sei. Dabei habe er den Begriff in seiner Doppeldeutigkeit verwendet. „Wenn wir den Dienst in den Blick nehmen, den Menschen tun, die mit Menschen mit Beeinträchtigung unterwegs sind, dann müssen auch sie notwendig immer im mehrfachen Sinn herunterkommen“, so Bischof Oster.
„Denn ich bin gütig und von Herzen demütig“
In der Arbeit mit Menschen müsse ebenfalls etwas in uns herunterkommen, wenn wir jemanden wirklich verstehen und erkennen wollen, ihn von Herz zu Herz berühren wollen. Man müsse sich öffnen gegenüber dem anderen und ihn möglichst vorurteilsfrei auf sich zukommen lassen. „Der demütige Diener des anderen lernt auf diese Weise, auch bei beeinträchtigten Menschen die Zeichen des sich Äußerns zu verstehen und zu deuten“, so Bischof Oster. Indem man herunterkomme, helfe man schließlich auch dem Gegenüber, sich zu zeigen und zu äußern. Und man lerne, den anderen gern zu haben und zu spüren, was er sagen will und meint. „Wenn Sie fragen, was der Herr von uns erwartet, ist es genau das. Diese Art von Güte und Demut, die wir einüben sollen.“
Den ganzen Artikel finden Sie auf der Webseite des Bistums.
Hier die Predigt zum Nachhören:
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