Gott ohne Volk? Die Kirche und die Krise des Glaubens

In Bücher von Pressestelle6 Kommentare

Autoren: Stefan Oster und Peter Seewald

Verlag Droemer-Knaur, 1. Auflage 2016, Klappenbroschur, 240 Seiten, ISBN: 978-3-426-30103-6

978-3-426-30103-6_Druck

Mit diesem Buch gibt Stefan Oster erstmals Einblick in seine außergewöhnliche Vita und sein Denken. Mit seiner verbindlichen Art und seinem unkonventionellen Auftreten hat er im ersten Jahr seiner Amtszeit große Aufmerksamkeit erzielt. Einerseits bedient er die Erwartungen an eine zeitgemäße Amtsführung, indem er ohne Pomp und Allüren, leutselig und sehr kommunikationsstark auftritt. Andererseits zeigt er sich in Fragen der katholischen Lehre als Bischof mit einem klaren Profil. Im Gespräch mit Peter Seewald skizziert Stefan Oster die kommenden Aufgaben der Kirche angesichts der Krise des Glaubens am Anfang des 21. Jahrhunderts. Die Zahl der Austritte erreicht Rekord-Marken. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Sind die Antworten des Evangeliums nicht mehr zeitgemäß? Passt ein zweitausend Jahre alter christlicher Glaube nicht mehr zu einer aufgeklärten Bürgergesellschaft und einer globalisierten Welt? Und welche Konsequenzen hat die nachlassende Strahlkraft der Kirchen für die Gesellschaft?
„Gott ohne Volk“ gibt Antworten auf moderne Fragen zum christlichen Glauben und der katholischen Kirche. Und erklärt, wie sich diese neue Gesellschaft und der christliche Glaube überhaupt noch vereinen lassen.

Kommentare

  1. Gudrun Wasserfaller

    Alle Gläubigen sind berufen und verpflichtet dass die Gemeinde wächst.Das ist nicht den Ordensleuten oder geweihten Priestern zu überlassen.Wenn jeder Christ im Jahr nur eine verlorene Seele vom Herrn erbittet und zu Gott führt dann würde der Leib Christi sprich Kirche wieder wachsen.Ich sehe den Grund des Abfalls darin dass selbst Christen von der Konsumgeselllschaftlichen Lebenshaltung ergriffen sind.Natürlich sollte die Begleitung ab der hl Taufe ab der Firmung Hochzeit usw..anders aussehen,das Wort der hl.Schrift CHRISTUS SELBSTwieder im Mittelpunkt stehen aber der Amtskirche allein die Schuld zu geben ist schlicht und einfach aus meiner Sicht falsch.Gott zeigt uns bereits bei Adam und Eva dass die Verantwortung jeder einzelne trägt.Wir Leben wieder oder noch immer in der Zeit des Sündenfalls wo der Mensch selbst sein will wie Gott die Schuld abschieben und wir sehen die Folgen.Die Verlorenheit der Seelen wird zuwenig in den Raum gestellt.Die Evangelisierung konzentriert sich aus meiner Sicht Zu sehr auf das Diesseitsobwohl unser Erlöser für die ewige Errettung gekommen ist.Das irdische Heute kann noch heute zu ende sein.“Der Mensch stirbt einmal,danach das Gericht“
    Es wäre interessant noch ein Buch zu schreiben mit dem Titel“

    VOLK OHNE GOTT“!!

    Lieber Herr Bischof Stefan,wagen Sie es?

  2. Gudrun Wasserfaller

    Lieber Herr Bischof
    Paulus schreibt im2.Thimotheus2, 8 bis12
    Denk daran dass Jesus Christus der Nachkomme Davids, von den Toten auferstanden ist;so lautet mein Evangelium, für das ich zu leiden habe und sogar wie ein Verbrecher gefesselt bin;aber das Wort ist nicht gefesselt. Das Alles erdulden ich um der Auserwählten Willen damit auch sie das Heil in Christus Jesus und die ewige Herrlichkeit erlangen.Das Wort ist glaubwürdig…..
    Wenn wir mit Christus gestorben sind,werden wir mit ihm Leben.wennwir standhaft bleiben, werden auch wir mit ihm herrschen.
    wenn wir verleugnen wird auch er uns verleugnen.
    Wenn wir untreu sind,bleibt er doch treu,denn er kann sich selbst nicht verleugnen!

    2.Thimotheus 1 15
    „Du weißt dass sich alle in der Provinz Asien von mir abgewandt haben“

    2.Thim.214-26

    Paulus weißt darauf hin,dass es Auserwählte gibt,dass sich Viele abgewandt haben, Gottes Wort nicht gefesselt ist,das Gott treu bleibt.
    Weitere Hinweise im Vers 14,

    Ist es nicht so,dass jeder der von der Wahrheit abirrt bereits ein Angewandter ist?
    Sind die vielen Kirchenaustritte möglicherweise ein Aufruf die Wahrheit wieder zu vermehren vll. mehrt sich dann durch die Gnade Gottes auch wieder das Volk?
    Die Wahrheit gehört vermehrt!
    Mit Gottes Segen
    GW

  3. Gudrun Wasserfaller

    Dass,ich bitte noch dazu erwähnen darfThim.3und4
    deutlich darauf hinweisen was Sie zu diesem Thema“Gott ohne Volk“ aufzeigen und auch der Hinweis wie damit umzugehen ist

    Ich hoffe es ist Ihnen in diesem Zusammenhang nützlich.

    Mit lieben Gruß
    GW

  4. Gudrun Wasserfaller

    Mit Ehrfurcht darf der Gläubige und Fragende im 1Thimotheus Antwort finden,wie Gemeinde gebaut werden soll.
    Lieber Herr Bischof
    Ich hoffe diese Hinweise aus der hl Schrift werden dem Segen dienen.
    Viel Kraft!

  5. Gudrun Wasserfaller

    Heute im Dialog mit Gott und der Frage:Herr was missfällt Dir zur Zeit am meisten“?

    Irgendwie hatte ich danach den Eindruck es ist die Sittenlosigkeit in der Welt.
    Solange diese Sittenlosigkeit nicht unterbunden wird,solange Medien die Freiheit haben von Nacktheit und Freizügigkeit grenzenlos agieren zu dürfen befinden wir uns in“Sodom und Gomorrha“
    Es ist erschreckend und erschütternd was bereits 10jährige Schüler in ihren Freundschaftsbüchern für Aussagen bez.Sexualität äußern.
    Solange dieses Unheil der Sittenlosigkeit freien Lauf hat wird es sehr schwer sein Menschen Gott nahe zu bringen.
    Wofür wir uns geschämt haben ist heutzutage schon in Grundschulen ein unabdingbares“Muss“ um dabei zu sein.
    Wie können wir da entgegen wirken? Ich denke die Zusammenarbeit mit den Schulen wird wichtiger als je zuvor sein.
    Was ich heute durch eine Freundin von 10jährigen Schülern gelesen habe,ich wage es nicht zu veröffentlichen und nicht mal auszusprechen.

    Wir müssen uns aufmachen für die verlorenen Kinder zu beten.!
    Sie wissen zum Großteil nicht mehr was Liebe ist.
    Wir brauchen Gott mehr als je zuvor für die armen Kinder die bereits in jungen Jahren ein verzerrtes Bild von Liebe haben das erschütterlich ist.

    Was wird aus den Kindern,wenn das so weiter geht?
    Warum lassen Politiker so etwas zu?

    Gesegneten Abend!
    GW

  6. Gudrun Wasserfaller

    Lieber Herr Bischof
    Was mich zu diesem Thema noch bewegt.
    Die Gesellschaft in und außerhalb der Kirche hat zum Thema Demut eine falsche Sichtweise
    Es gab eine Zeit da teilte sich unsere Gesellschaft bis in den Kirche hinein
    Es entstand eine 2Klassengesellschaft.
    Da waren auf der einen Seite die Besonderen und auf der anderen Seite die Minderwertigen.
    Da waren die Reichen und die Armen.
    Die Arbeiter und Die Akademiker.
    Die Gescheiten und die Dummen.
    Die Demütigen wurden hin bis zu Jesus Christus als minderwertig betrachtet.
    Die Stolzen entwickelten auch eine Demutstrategie die Unterwürfigkeit die heuchlerische Fratze die uns schon von der Schlange im Paradies bekannt ist.
    Die Stolzen blickten auf die Demütigen immer herab.Nach oben hin leben Jene e in der Unterwürfigkeit nach unten treten sie.
    Viele Menschen haben vll genau deshalb so ein falsches Verständnis vom Glauben vor allem von der Demut und das schreckt ab.Außerdem will man ja nicht zu den Unterwürfigen gehören?
    Diese Tugend sollte einmal ganz ausführlich behandelt werden.
    Liebe kommt aus der Demut und erhöht den Menschen Hass aus dem Stolz und erniedrigt lange Arbeit unbemerkt.
    Selbst in der Kirche sollten wir da mal die Augen offen halten um zu erkennen wo die Heuchler sind die wie einst die Schlange im Paradies alles zerstören was die Demut baut
    Das Stolze wird erniedrigt werden,das Demütige erhöht.
    Möge Gott die Gabe geben zu unterscheiden.
    Wir müssen Gott dienen und nicht den Menschen um anerkannt zu werden indem man ihren Stolz nährt.

    Im Wiederaufbau der Kirche ist das ein entscheidender Faktor.
    Denn alles ist Gnade. Damit niemand sich rühmen und rühmen lasse.

    Demut ist keine Schande aber die Menschen suchen im Stolz das Heil.
    War es auch so im Sündenfall ?

    Wenn die Kirche neu beginnt muss die Stimme der Unterwürfigkeit. Der heuchlerische Schlange erkannt und ausgerottet werden.Die Schlange dient nur dem eigenen Stolz!

    Wir müssen Unterordnung und heuchlerische Unterwürfigkeit die nur dem eigenen Ruhm dient dringend unterscheiden.

    Die Kirche Christi, das Volk Gottes wie auch die Gesellschaft der Mächtigen und Ohnmächtigen braucht Demut anstatt Heuchelei!

    Wollen wir Mut fassen daraus wie mutig Jesus diesen bösen Mächten der Schlange begegnet ist

    Lieben Gruss
    GW

Kommentieren