Was hat Mut mit Glauben zu tun? Und mit Anbetung?

Was hat Mut mit Glauben zu tun? Und Mut mit Demut? Und mit Anbetung? Darüber und besonders auch über den Adoratio-Kongress spricht Bischof Stefan Oster im Gespräch mit Tobias Liminski von Grandios. 

Im Mittelpunkt steht das Thema des Adoratio-Kongresses in Altötting: „Zur Liebe berufen.“ Bischof Oster spricht über die eucharistische Anbetung und darüber, warum sie für ihn mehr ist als eine Form des Gebets. Die Zeit vor dem Allerheiligsten gehört zu seinem Alltag. Im Gespräch erzählt er, was ihm diese Gebetszeiten geben und warum gerade in schwierigen Situationen die Stille vor Gott wichtig sein kann.

Dabei geht es auch um eine Haltung, die nicht immer leichtfällt: sich selbst zurückzunehmen und anzuerkennen, dass sich nicht alles um die eigene Person drehen muss. Bischof Oster verbindet das mit der Frage, was es bedeutet, wirklich zu lieben – nicht um der eigenen Wirkung willen, sondern mit dem Blick auf den anderen.

Was hat Mut mit Glauben zu tun?

Auch persönliche Erfahrungen aus dem bischöflichen Alltag kommen zur Sprache. Bischof Oster spricht über Herausforderungen seines Amtes, gesellschaftliche Spannungen und die Frage, wie Christen heute ihren Glauben bezeugen können, ohne sich von Widerstand oder öffentlichem Gegenwind entmutigen zu lassen. Mut, so wird im Gespräch deutlich, zeigt sich nicht zuletzt darin, zu dem zu stehen, was einem wichtig ist.

Das Interview gibt zugleich Einblicke in den Adoratio-Kongress in Altötting, der Menschen verschiedener Generationen zusammenbringt und die eucharistische Anbetung stärker in den Blick rücken möchte.

Was trägt im Alltag? Woher kommt die Kraft zum Glauben? Und was kann helfen, auch in Zeiten von Unsicherheit und Krise den Blick auf Gott nicht zu verlieren?

Mehr dazu oben im Interviewgespräch – jetzt zum Nachschauen.

Hören Sie auch die Vorträge vom vergangenen Adoratio-Kongress: Anbetung – die Quelle der Hoffnung