Worüber habt ihr geredet? Das siebte Video von Bischof Stefan Oster in der Reihe „Jesus fragt“ hier zum Nachschauen.
Worüber habt ihr geredet? Diese Frage, die anfangs unspektakulär wirkt, stellte ein Fremder zwei Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren. Beide gingen niedergeschlagen und enttäuscht weg von Jerusalem. Sie hatten gehofft, dass Jesus derjenige sei, der sie befreien würde – doch er starb am Kreuz. Was sie erlebt haben, hat alles infrage gestellt, woran sie geglaubt hatten. Auf dem Weg gesellt sich ein Wanderer zu ihnen, der ihnen diese Frage stellt. Es war der Auferstandene – doch die Jünger erkennen ihn nicht. Warum eigentlich? Und was verändert sich in ihnen, während er ihnen die Schrift ausgelegt? Und was würde sich ändern, wenn die eigene Lebensgeschichte tatsächlich als Teil einer größeren Geschichte verstanden würde?
In Emmaus laden die Jünger Jesus ein, noch bei ihnen zu bleiben. Sie setzen sich gemeinsam an den Tisch. Jesus bricht das Brot und sagt dank – und da gehen ihnen die Augen auf und sie erkennen ihn. Und im selben Moment sehen sie ihn nicht mehr. Augenblicklich brachen sie auf und eilten zurück nach Jerusalem zu den anderen Jüngern. Ein Satz aus der Erzählung spielt dabei eine zentrale Bedeutung: die Frage danach, ob das Herz gebrannt hat, während gesprochen wurde. Jesus erschloss ihnen dabei nicht nur den Sinn der Schrift, sondern auch ihres ganzen Lebens. Was hat das Brechen des Brotes damit zu tun, dass sie ihn am Ende erkennen? Warum ist er plötzlich nicht mehr zu sehen? Und was haben sie durch Jesus erkannt?
Mehr über die Frage „Worüber habt ihr geredet? oben im Video von Bischof Stefan Oster. Und hier als Audio:
Wer ist meine Mutter? Das sechste Video von Bischof Stefan Oster in der Reihe „Jesus fragt“ hier zum Nachschauen.
