Unabhängige Theologie. Gefahr für Glaube und Kirche?

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Autoren: Stefan Oster, Rudolf Voderholzer, Franz-Josef Overbeck, Magnus Striet, Eberhard Schockenhoff, Joachim Schmiedl, Rainer Bucher, Hans-Joachim Höhn, Helmut Hoping, Thomas Marschler, Ludger Schwienhorst-Schönberger, Winfried Aymans, Christoph Böttigheimer, René Dausner;  Herausgeber: B. Leven

Verlag Herder, 1. Auflage 2016, Kartoniert, 240 Seiten, ISBN: 978-3-451-37609-2

37609-2_TK_Leven, unabhängige Theologie_V4b.inddMuss sich die Theologie vom kirchlichen Lehramt emanzipieren, um ihre wissenschaftliche Freiheit sicherzustellen? Oder ist eine Theologie, die sich zunehmend in Abgrenzung, gar in Opposition zum Lehramt der Bischöfe und des Papstes befindet, eine Gefahr für den Glauben? Die Schlusserklärung des Theologenkongresses „Das Konzil eröffnen“ profilierte die Theologie als „unverzichtbares wissenschaftliches Lehramt in der Kirche“ und forderte gleichzeitig eine „Selbstrelativierung des bischöflichen Lehramts“. Diese Passagen entfachten eine erneute öffentliche Diskussion, die hier dokumentiert wird. Die Kontrahenten der Debatte – darunter die Bischöfe Oster, Voderholzer und Overbeck sowie die Theologen Helmut Hoping, Eberhard Schockenhoff, Magnus Striet und viele weitere – beziehen in diesem Band Stellung. Mit Beiträgen von Stefan Oster, Rudolf Voderholzer, Franz-Josef Overbeck, Magnus Striet, Eberhard Schockenhoff, Joachim Schmiedl, Rainer Bucher, Hans-Joachim Höhn, Helmut Hoping, Thomas Marschler, Ludger Schwienhorst-Schönberger, Winfried Aymans, Christoph Böttigheimer, René Dausner.

Kommentare

  1. Petra van Stekelenburg

    Sehr geehrter Bischof Oster,

    Hocherfreut bin ich über Ihre klare Stellungnahme!

    Aufgrund dieses von großer Bedeutung wertvollen Beitrags mit zudem einer enormen theologischen Brisanz, ist es mir eine Herzensangelegenheit mein Christliches Gedankengut an alle praktizierenden, auf rein akademischer Grundlage sich stützende Theologen und Theologinnen, Ausdruck zu verleihen!

    Liebe Theologen und Theologinnen,

    Finden Sie als Christ und geliebtes Kind Gottes wieder zu Ihren göttlichen Wurzeln und damit zum Königsweg zurück!
    Jede Art von Provokation ist von neuem eine Kreuzigung unseres geliebten Königs Jesus Christus, wodurch unser katholischer Glaube immer schwächer -, und der Islam hingegen stets stärker wird und triumphiert!
    Bedenken Sie, durch welch großes Kreuzesopfer wir losgekauft sind um aus der Knechtschaft dieser vergänglichen Welt den Weg der Kindschaft Gottes gehen zu können zur Ehre unseres Erlösers!
    Setzen Sie dieses große Gnadengeschenk der Erlösung nicht aufs Spiel und haben Sie wieder Sehnsucht nach der authentischen katholischen Vermittlungstheologie die nicht mehr provokativ auf die „noch“ erbsündig gebrochene Vernunft aufbaut, sondern vielmehr auf der heileren, ja mehr vollendeten und damit für den Inhalt des Glaubens selbst offeneren Vernunft!
    Zudem kann der Begriff „gesunder Menschenverstand“ erst dann vollzogen werden, wenn unser ganzes „Sein“ durchdrungen ist von eben dieser heileren, mehr vollendeten offeneren Vernunft!

    Bitte, überdenken Sie meine in Liebe und Demut geäußerte Herzensangelegenheit, denn schließlich geht es um Ihre große Verantwortung und vorallem auch um Ihr Seelenheil!

    Bleiben wir gemeinsam im Gebet verbunden!

  2. Johannes Schäfer

    Wenn ein christliche Theologe an das Evangelium glaubt, dann seine Theologie wird sich nicht von dem unterscheiden, was das Lehramt sagt. Wenn er daran nicht glaubt, dann ist seine Theologie nicht christlich. Und im Prinzip keine Theologie, sondern – im besten Fall – Philosophie. So etwas kann keine Gefahr für den echten Glaube darstellen.

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