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Wo sind die Protagonisten des friedlichen Islam – und wo sind sie gemeinsam?

In Wortmeldungen von Bischof Stefan Oster SDB28 Kommentare

Fassungslos über das Geschehen trauern und beten wir für die Opfer von Nizza. Und wir fragen uns: Wann endlich?
 
Nach diesem Terrorakt – und nach denen in Paris, nach Brüssel, nach Istanbul, nach Madrid, nach, nach, nach…. Nach den Gräueltaten von IS, Boko Haram, Al Kaida und anderen Terrorgruppen auf allen Kontinenten der Welt, nach, nach, nach…. Wann endlich kommt der kollektive, der große gemeinsame Aufschrei aller friedliebenden und wirklich ihrem Gott ergebenen Muslime der Welt, dass sie ihren Glauben nicht länger im Namen von Terroristen missbrauchen lassen wollen? Wann endlich tun sich die religiösen und politischen Führer der islamischen Welt zusammen, um der Welt zu erklären und zu demonstrieren, dass Islam und Terrorismus nicht zu vereinbaren sind? Und wann passiert eine solche große gemeinsame Demonstration der Friedfertigkeit endlich auch bei uns – von der großen Zahl der Muslime, die in unserem Land leben?
 
Wann endlich kommt das ehrliche Bekenntnis zur Freiheit des Glaubens und des Bekenntnisses in so vielen Ländern der Welt, in denen Muslime in der Mehrheit sind? Wann endlich hört in diesen Ländern die Verfolgung oder Unterdrückung religiöser Minderheiten auf? Und warum eigentlich müssen wir beständig darüber diskutieren, ob in unseren Flüchtlingsunterkünften Christen und andere Gläubige von Muslimen diskriminiert werden, wenn es keinen Hintergrund für solche Vorfälle gäbe? Warum wird das nicht oder so wenig von den Muslimen bei uns selbst diskutiert? Und wo sind die Zusammenschlüsse der Friedliebenden unter allen Muslimen; Zusammenschlüsse und Initiativen, die in der derzeitigen Weltlage so viel wichtiger wären als vieles Andere?
 
Und warum müssen eigentlich wir Christen oder westlichen Demokraten immer darauf hinweisen, dass es einen Islam geben könnte, geben sollte, und auch gibt, der mit der Verachtung Andersgläubiger, der mit der Geringschätzung von Frauen, der mit der Verachtung von freiheitlichen staatlichen Verfassungen und einer buchstäblich verstandenen Scharia nichts zu tun hat? Und der mit dem grundsätzlichen Respekt vor der Würde jedes Menschen, egal welcher Rasse, Geschlecht, Religion, Hautfarbe, Herkunft, geschlechtlicher Orientierung vereinbar wäre? Wann endlich wagen sich die Muslime aus der Deckung, die gemeinsam alles das für ihre Religion leben und glauben und dann auch einfordern wollen – mit allem religiösen, politischen, gesellschaftlichen Einfluss, den sie aufbringen können?
 
Oder sind sie deshalb so wenig hörbar und sichtbar, weil sie sich fürchten? Vor der Mehrheit, vor den Gewalttätigen, vor den Hütern einer nur buchstäblichen Auslegung des Koran? Oder weil es die islamische Theologie am Ende doch nicht hergibt? Oder weil sie gemeinsam so schlecht organisiert sind? Oder warum auch immer? Längst schon, im Grunde viel zu lange, sind meines Erachtens diejenigen Muslime gefordert, die aus ihrem Glauben motiviert tatsächlich dagegen halten wollen, friedlich, aber intensiv und groß und gemeinsam – gegen das Unheil, das im Namen ihrer Religion immer neu über die Menschen kommt. Denn je weniger sie es tun, desto mehr lassen sie zu, dass täglich, stündlich der Verdacht weiter befeuert wird, dass der Islam eine Religion ist, die der Welt Angst macht und ihr nicht den Frieden bringt!
 
Als Christ bin ich der Überzeugung, dass wir alle einen gemeinsamen Schöpfergott haben, gleich welchen Glauben einer hat. Ich bin überzeugt, dass wir alle Brüder und Schwestern einer Menschheitsfamilie sind! Mir ist bewusst, dass ich in den Augen von vielen Muslimen einen Glauben vertrete, der in der Geschichte auch nicht nur Frieden gebracht hat. Aber wo immer das geschehen ist, wo immer im Namen unseres Glaubens Gewalt ausgeübt wurde, haben wir unseren Gründer, haben wir Christus, den Gewaltlosen, verraten und müssen in Seinem Namen für jede Gewalttat um Verzeihung bitten und Buße tun. Und wir haben diese Bitte auch schon ausgesprochen und tun es immer wieder. So sehr ist der Frieden in der Welt nötig und zwischen den Religionen besonders. Deshalb wünsche ich mir von allen Muslimen, die den Frieden wollen: Steht endlich gemeinsam auf gegen den Wahnsinn!

Kommentare

    1. Ingeborg Friedmann

      Herzlichen Dank für diesen Beitrag: klare Worte die wir schon lange von unseren Hirten zu hören wünschten.
      Der gemeinsame Schöpfergott ist eben doch ein anderer als: „Wir glauben alle an den selben Gott“, was nicht stimmt. Hoffentlich finden Ihre Worte Eingang in den Herzen.
      Ich erlaube mir, Ihren Beitrag in unserem Pfarrbrief (kath. deutschspr. Gemeinde in Genua) abzudrucken.
      Nochmals herzlichen Dank!!

  1. Christine Bauer

    Herzlichen Dank für diese klaren Worte, die mir zu 100 % aus der Seele sprechen. Endlich äußert sich ein Vertreter der Kirche zu diesem Thema auch mal sehr deutlich, realistisch und offen. Ich verbeuge mich in Hochachtung vor dieser Haltung, lieber Herr Bischof Oster.

  2. Gudrun Wasserfaller

    Sehr geehrter Herr Bischof Sie fragen wann endlich?
    Sie wissen bei allem Schmerz das diese Vorfälle selbst zugezogene Gerichte über die Menschen und deren Bosheit und Sünde sind Wann endlich wenn die Muslime und die Menschen wissen werden dass Jesus Christus der Retter und Erlöser ist und das ohne Ihn niemand Gnade erlebt.
    Dann endlich wenn wir Christen erkennen und den Politkern und den Menschen sagen dass es Sünde ist Abtreibungen und Homosexualität und Ehebruch wie satanischen Bands zuzulassen
    Die Urlaubsreisen voll Hurerei und Unzucht?
    Pornographie zu akzeptieren und zu verherrlichen.
    Dann wenn Eucharestie wieder auf Knien empfangen wird.Dann Wenn Priester wieder erkennen und hinausschreien was Sünde ist.
    Dann Wenn Priester wieder das sind was zB Pater Pio war.
    Die Menschheit betet die Dämonen an der Glaube ist lau und das sind Warnungen an die Menschheit im Gesamten.
    Gott will die Menschen erretten,er will das Muslime sich zu Christus bekennen.
    Das Christen wahren Glauben Leben mit Ehrfurcht vor Gott
    Wer versagt ist Kirche und Politik.
    Alle müssen umkehren Die hl Schrift die Propheten sogar Maria hat 10OO Mal das Gericht angekündigt wenn Menschen weiterhin solche Untaten treiben.Schlimmer noch als bei Sodom und Gomorrah wird es geschehen
    Maria hat Frankreich gewarnt Tut was er sagt!!!.Johannes der Täufer…kehrt um
    Solange Kirche und Politik nicht für Christus eintritt wird alles noch viel entsetzlichen werden.
    Gott hat den Terror nicht erschaffen,der gottlose Mensch selbst hat sich das Gericht zugezogen.
    Die Kirche ist ein Streichelzoo, wir sind alle am falschen Weg Diese Un Glück sind ein entsetzlichen Bild für das Böse dass der Mensch tut.Die Engel Gottes oder die Dämonen eine andere Wahl haben wir nicht wir erbärmlich hochmütig Menschen
    Petrus hat Jesus durch Feigheit verraten.
    Haben wir einen Schöpfergott?Ja. DOCH
    Wer nicht zu Jesus Christus Zuflucht nimmt wird nicht gerettet werden,dass ist Wahrheit.

    Der Antichrist ist nicht nur der Terror sondern jeder der in irgendeiner Form Sadismus in dieser Welt nicht bekämpft.
    Wo ist die Wahrheit wo ist die Keuschheit?Wo sind die Gläubigen, wo ist die Liebe zu den Bettlerdie auf der Straße sitzen und in Tiefgaragen schlafen obwohl Häuser freistehen?
    Alles ist Eigennutz und Heuchelei, sonst kaum was und eine eingeschlafen selbstbeweihräuchende Christenheit die Jesus durch Feigheit wie Petrus verraten hat.
    Darum fragen wir lieber. Wo stehen wir in diesem Zusammenhang der Menschheit die Wahrheit der Hl.Schrift zu verkünden.
    Es wird noch viel schlimmer kommen wenn die Menschheit nicht Umkehr und da sind wir Christen mit einem großen Anteil mitverantwortlich.
    All meine Bitte sind ins Leere gegangen als nichtssagenden Laie, vll denken Sie bitte diesmal ein kleines wenig nach.
    Ich wollte nach dem letzten Attentat in Frankreich über eine Zeitung die Menschen zur Umkehr aufrufen, solcheArtikel drückt man nicht, auch dann nicht wenn der Chefredakteur angeblich Christ ist.
    Sie lieber Herr Bischof als tiefgläubger Gottesmann fragen wann endlich.?
    Ich frage Sie wann endlich werden wir als Kirche uns der Wahrheit Stellen wann endlich BibelsChile anbieten wann endlich zusammen kommen um zu Tausenden wie in Lourdes den Herrn um Umkehr anzuflehen. Und Mitleid
    Wir können nur Gott versöhnen indem wir radikal durchgreifen und Sünde nicht dulden
    Sie wissen genau lieber Herr Bischof welch christliche Liebe dahinter steht um diese Sachen anzusprechen doch wenn wir aus dem Hahnenschrei nicht umkehren werden wir als Kirche den Balken nicht erkennen und eines Tages als Heuchler vor Gott stehen
    Dass ist mehr zu fürchten als die grausamen Geschehnisse in dieser Welt.
    Die Macht des Bösen schlägt zu, weil wir allesamt sündigen.
    und Christus verraten
    Dies ist keine Anklage, nur ein Versuch das wann endlich zu beantworten
    Es wird schlimm kommen und die Frage wird sein Wieviele werden umkehren zu Jesus Christus unserem Herrn.
    Wieviele werden Buße tun..Die Bitte von meiner Seite um ein kirchliches Jahr der Buße und Umkehr hat Sie lieber Herr Bischof den ich mehr als alle Priester ehre, nicht einen Millimeter berührt Sie haben nicht wahrgenommen dass ich Gottes Wahrheit dienen möchte indem die Wahrheit verkündet wird anstatt all der Süßigkeiten.
    Ein Gottesdienst ohne Überführung ist Zielverfehlung und der Feind Gottes lacht uns aus.

    Mit inniger Dank und Segen
    GW

    1. Manfred Smola

      Liebe Frau Wasserfaller,

      ich bewundere Ihr Engagement. Da hat sich vieles aufgestaut, das Sie sich von der Seele schreiben – in vielem sprechen Sie mir aus dem Herzen. Aber Seine Excellenz Herr Bischof Dr. Oster weiß das ohnehin alles. Leider hat er aber keinen Zauberstab, mit dem er all diese Ärgernisse verschwinden lassen könnte. Nach allem, was ich bis jetzt von unserem Bischof gelesen habe, können wir Gott (und er Mutter Gottes) dankbar sein, dass er uns hier solch einen Bischof geschenkt hat.

      Herr Bischof Oster hat nun schon mehrmals erwähnt, dass eine Seele auch verloren gehen kann. Was denken wir uns bei der Vorstellung, dass nicht nur unser eigenes, sondern auch das Schicksal unserer Kinder ev. die ewige Verdammung in der Hölle ist, nur weil wir (uns und) ihnen nicht einmal mehr die Chance dazu geben, zum Glauben zu finden. Wie denn auch, wenn Jesus Christus uns selbst nicht mehr interessiert und wir selbst kaum mehr davon Zeugnis geben können.

      Ich denke, eine Umkehr – ein neuer Aufbruch – kann nur gemeinsam stattfinden. Die Gläubigen müssen wieder zuhören, was unsere (glaubenstreuen) Hirten verkünden. Und nicht umgekehrt. Der Mensch hat sich nach der Wahrheit auszurichten und nicht die Kirche nach den menschlichen Vorstellungen und Gelüsten. Aber die Diener Gottes sollen auch ein offenes Ohr haben für die berechtigten Anliegen von Menschen, die den Glauben und die Tradition von 2000 Jahren hoch halten. So sollte es z. B. in den großen Gotteshäusern doch tatsächlich möglich sein, wieder eine Kniebank hinzustellen, damit jene, die den Leib Christi ehrfürchtig kniend und in den Mund empfangen möchten, dies auch würdig tun können (es ist an sich ja die vorgeschriebene Form…). Da gäbe es noch vieles zu erwähnen, das würde aber hier den Rahmen sprengen.

      Wir können aber nicht die ganze Arbeit auf unsere Priester oder auf unseren Bischof abschieben, sondern es muss sich auch an der Basis was bewegen. So wie einige Kräfte derzeit verstärkt meinen, jetzt wäre der ideale Zeitpunkt gekommen, die Hl. Kirche anzugreifen und die unveränderlichen Glaubensinhalte nun doch zu verändern, wird es endlich Zeit aufzustehen und dagegen zu halten. Die glaubenstreuen Christen dürfen sich jetzt nicht im Hintergrund (oder gar Untergrund) versteckt halten, sondern müssen sich zusammenschließen und auch ihre Rechte einfordern. Wenn z. B. niemand mehr zur Beichte geht, muss man sich aber auch nicht wundern, wenn der Pfarrer vor Ort keine Lust hat, umsonst im Beichtstuhl zu warten. Haben wir das Sakrament der Beichte überhaupt verstanden? Ist uns die Vergebung der Sünden nicht mehr wichtig?

      Mit Kreuzzügen verbindet man ja nichts Gutes. Jegliche Gewalt (außer Notwehr) ist aus christlicher Sicht entschieden abzulehnen und kommt auch nicht aus der Lehre unseres HERRN. Aber ein friedlicher Kreuzzug des Gebets, der immer weiter wächst (z. B. die Rosenkranzaktion von Kardinal R. Burke) würde schon vieles zum Guten wenden.

      Herzliche Grüße in christlicher Verbundenheit

      M.S.

  3. Ina R

    Danke Stefan :-)

    Ich hoffe sehr, dass sich die gemaeßigten Muslime in Europa anfangen zu organisieren und sie dann zusammen mit uns und unseren juedischen Geschwistern sich offen gegen diese sinnlose Gewalt und diese unnoetigen Tode stellen!

    Ideal waere ein Deutschland, wo du als Bischof (oder auch kath. und evang. Ortspfarrer) in der Mosche am musl. Feiertag ein Grußwort sprechen … und der Imam an unseren Feiertagen am Abo steht und uns frohe Ostern/Pfingsten/Weihnachten etc. wuenscht :-)
    Dass so enges Zusammenleben gelingen kann sieht man ja schoen an einer Oberbayrischen Kleinstadt, deren Namen du weißt, ohne dass ich ihn explizit benenne!
    Gemeinsam fuer den Frieden beten waere auch eine schoene Sache, von der wir alle profitieren wuerden :-)

    Ich wuensche mit ein Europa wir gemeinsam feiern koennen und gemeinsam nach den Werten der franz. Revolution: Liberté, Egalité, Fraternité, des Grundgesetzes und der 10 Gebote zusammenleben koennen und gemeinsam unser schoenes und friedliches Europa genießen duerfen!!!!

    1. Manfred Smola

      Wohin die französische Revolution geführt hat, ist doch offensichtlich. Alles was mit der Hl. Kirche zu tun hat, wird bekämpft. Die christlichen Werte sollen sich gefälligst unterordnen oder am besten verschwinden. Deshalb sollten wir uns vielmehr ein christliches Europa wünschen mit christlichen Werten als Basis (die alles andere Gute mit einschließen).

      Sorry, aber mit Sozialromantik kommt man beim Islam nicht weiter. Man kann natürlich weiterhin die Augen verschließen und vor sich hin träumen, aber das wird ein böses Erwachen geben.

      Ideal wäre deshalb nicht, dass wir uns anbiedern, sondern dass wir unseren Glauben (nicht das Auswahlchristentum, sondern die ganze Fülle und alle Gebote) hochhalten und mit Eifer und Freude leben und zeigen. Und ideal wäre auch, dass sich alle Muslime zum einzigen wahren Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bekennen. In der Nachfolge Christi sind wir alle (!) dazu aufgerufen, die frohe Botschaft zu verkünden und an der Bekehrung mitzuwirken. Wahre Nächstenliebe heißt auch dabei zu helfen, dass keine Seele verloren geht. Ein Gebet für die Bekehrung der Muslime, besser noch viele Rosenkränze, wären ein guter Anfang.

  4. Petra van Stekelenburg

    Sehr geehrter Herr Bischof Oster,

    Immer wieder bin ich beeindruckt darüber, mit welch einem unermüdlichen und leidenschaftlichen authentischen Glaubenseifer Sie mit all Ihren bisherigen Beiträge beseelt sind.

    Ja, meiner Meinung nach, liegt hierin ein dringender Weckruf zugrunde, besonders für alle Christen und Christinnen die auf den Namen Jesu getauft sind.

    Interessant ist, dass der Inhalt all Ihrer Beiträge eigentlich schon die Antwort beinhaltet über das „Warum“ der vielfältigen Anschlaege!
    Wir müssen uns daher oefters mal hinterfragen, warum das Boese heutzutage ueberhaupt so stark agieren kann! Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt es sowohl an unseren schwachen Glauben als auch am mangelnder Kenntnis ueber den Feind Satan, obwohl unsere Katholische Kirche ueberaus reich mit Verteidigungsmitteln zum Sieg des guten ausgestattet ist.
    Vielleicht koennen wir diese Tatsache als ein Liebesdrama zwischen unseren Schoepfer und Geschoepf betrachten, dass diese zur Verfuegung stehenden Verteidigungsmitteln nicht mit Inbrunst heruntergerufen werden!
    Schicksalhaft ist zudem, dass unsere Katholische Kirche eine vollkommene Gemeinschaft, goettlich und menschlich zugleich ist und wir somit aufgrund unserer Taufe alle zu Koenigskinder und damit auch zu Miterben geworden sind!
    Ja, welch ein großes Gnadengeschenk für alle Koenigskinder in unserer so geliebten Katholischen Kirche!

    Bleiben wir daher gemeinsam und seelisch vereint im Gebet verbunden!

  5. Gudrun Wasserfaller

    Bitte darf ich dazu die Bibelstellen 2.Chronik7,14
    und Epheser 6,12 erwähnen

    Gottes Wort im Gehorsam Mut zur Wahrheit und Gebet sind unsere einzigen „Waffen“denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut sondern wie es im Epheserbrief geschrieben steht gegen die Mächte der Finsternis

    Sehr geehrter Herr Bischof, noch einmal die große Bitte an Sie den Pilgerort des Gebets zu unserem Herrn und mächtigen König in Passau auszurufen Der große Pilgerort zur Ehre des dreieinen Gottes .In Scharen mögen wir hinpilgern um Gott zu preisen und um Vergebung zu bitten für all unsere Sünden.
    Wirken wir doch im Namen Jesu Christi und der Kraft des hl Geistes der Macht des Bösen mit der Allmacht Gottes mit Gebet und ernsthaftem Glauben entgegen.
    Bringen wir den Auferstandenen König in die Welt ,wenn wir an ihn Glauben wird Er als unbesiegbarer König mit uns sein uns alles zur Seite stellen was wir brauchen.
    Kämpfen wir nicht für unseren Willen sondern dass der Wille des Vaters geschieht.
    Die hl Engel Gottes werden uns helfen im Auftrag Gottes im unsichtbaren zu kämpfen und zu siegen.
    Wie dieser Sieg aussieht weiß Gott allein.
    Es gab vor jedem Neubeginn Zeiten in denen Gott geschwiegen hat.
    Möge er an uns Wohlgefallen finden.
    Beten wir im Namen des Herrn Jesus Christus ,dem Siegeslamm Gottes.Wir brauchen Christus unseren König
    GLG

  6. Peter Mueller

    Der Artikel ist sicherlich gut gemeint, aber geht implizit von falschen Voraussetzungen aus und ist daher irreführend.

    Ich empfehle zu dem Thema sehr das Buch „Islam und Terrorismus“ von Dr. Marc Gabriel. Dieser war selbst Islam-Professor in Kairo, bevor er zum Glauben an Christus kam und fliehen musste, weil ihn sonst sein eigener Vater wegen seiner Konversion umgebracht hätte. Ich bitte bei den folgenden Ausführungen, wie es auch Dr. Gabriel tut, auf die klare Unterscheidung zwischen dem geistlichen System ‚Islam‘ und den Moslems, welche als Menschen genauso zu lieben sind wie alle anderen, zu achten.

    Der Islam ist eine Mischung aus Religion und Gesellschaftsordnung, die leider per se weder friedlich noch mit Demokratie kompatibel ist. Sein Begründer Mohammed hatte relativ positiv begonnen, aber wurde ein von Dämonen beherrschter Massenmörder. Das widerspiegelt sich auch im Koran, der von seinen Nachfolgern dementsprechend verlangt, die „Ungläubigen“ (Andersdenkende) einen Kopf kürzer zu machen – wobei die Vertuschung des eigenen Totalitarismus mit zum Konzept gehört. Der Islam ist aus eigener Sicht erst dann mit Frieden vereinbar, wenn er die ganze Welt beherrscht. Wir können froh sein, dass die meisten in diese üble Ideologie hineingeborenen Menschen diese (derzeit) nicht so ernst nehmen.

    Auch die große Masse der weniger konsequenten, also säkularen/moderaten Moslems sind geistlich, mental und gesellschaftlich im Islam gefangen. Sie werden sich hüten, öffentlich gegen islamisch motivierte Gewalt und Terrorismus aufzutreten: Dann werden sie nämlich von denen, die es mit ihrer religiösen Ideologie ernst meinen, selbst als „Ungläubige“ deklariert und entsprechend verfolgt! Der Jubel über den jüngst in Nizza ‚gelungenen‘ Anschlag war in der islamischen Welt wieder groß.

    Der Aufruf, sich innerhalb ihrer Ideologie von islamisch motivierter Gewalt zu distanzieren, wie er ja genauso von vielen gut meinenden aber von den westlichen Massenmedien auch bzgl. des Islam fehlinformierten nicht-christlichen Zeitgenossen kommt, ist daher sinnlos bis Unfug.
    Viel besser – auch für ihr ewiges Seelenheil – und konsequenter wäre es, wenn Moslems dem Islam ganz den Rücken kehren und stattdessen Christus folgen. Gott sei Dank gibt es inzwischen verstärkt solche Fälle, auch motiviert aus Enttäuschung und Abscheu über ihrer angesichts des Terrorismus offensichtlich üble ‚Religion‘.

    Nebenbei: Leider in dem o.g. Artikel auch sehr missverständlich bis synkretistisch ist der Satz: „Als Christ bin ich der Überzeugung, dass wir alle einen gemeinsamen Schöpfergott haben, gleich welchen Glauben einer hat.“ Natürlich haben alle Menschen (jedenfalls aus christlicher Sicht) objektiv den gleichen Schöpfer, aber „gemeinsamer Schöpfergott“ ist falsch! Der Gott eines Menschen ist ein intensionaler Begriff. Unser (Schöpfer-)Gott hat einen Sohn, der Allah der Moslems dagegen ganz entschieden keinen, und schon daher kann es nicht derselbe Gott sein.

  7. Maximilian Kalleder

    Sehr geehrter lieber Herr Bischof,
    Ich weiß nicht, ob Sie selbst die vielen Fragezeichen Ihrer Predigt gezählt haben?
    (Es sind 16, wenn ich mich nicht verzählt habe :))
    Aber diese Ihre Fragen, WANN ENDLICH….?, WARUM EIGENTLICH…..? sind eigentlich fast alle an unsere muslimischen Mitmenschen gerichtet (13 x).
    Nur 3 Fragen stellen Sie an uns (Christen)….
    Und ALLE diese Ihre Fragen möchte ich mit ganzen Herzen unterstreichen.
    Nur 1 Nebensatz von 1 Frage möchte ich als sachlich nicht korrekt bezeichnen. Dieser Nebensatz steckt in Ihrer Frage an uns Christen, die ich hier zitieren möchte:
    „Und warum müssen eigentlich wir Christen oder westlichen Demokraten immer darauf hinweisen, dass es einen Islam geben könnte, geben sollte, UND AUCH GIBT, der mit der Verachtung Andersgläubiger, der mit der Geringschätzung von Frauen, der mit der Verachtung von freiheitlichen staatlichen Verfassungen und einer buchstäblich verstandenen Scharia nichts zu tun hat?“
    Es GIBT MUSLIME (muslimische Menschen), die sich in ihrem Glauben von (unseren) westlichen, humanistischen Werten beeinflußen lassen. Diese Behauptung mag jetzt arrogant klingen. Aber sorry, … das ist so.
    Aber es GIBT KEINEN ISLAM, der Andersgläubige (Menschen) NICHT verachtet und/oder gering schätzt….
    Wenn jmd. behauptet, der ISLAM verachtet keine Andersgläubigen, der Islam schätzt Frauen nicht gering, ….“ der muß sich leider eines besseren belehren lassen!
    Der soll mal den Koran lesen!
    Jedesmal wenn ich auf Gesch.reise bin in Dubai, oder in der Türkei, oder anderen muslimisch geprägten Ländern und dort im Hotel einen Koran aufschlage und darin lese (derQuran liegt in den Hotelzimmern auf wie bei uns die Gideon‘ Bibel) , dann überkommt mich nacktes Ensetzten, Grauen, aber auch Wut! Sure 5, Vers 51 ist da noch relativ harmlos („O you who believe! do not take the Jews and the Christians for friends“) Ich kann’s mir meistens nicht verkneifen und schreibe daneben hin „Why not?“ o.ä. ……….Sure 2, 191 wird da schon deutlicher….

    Aber ohne jede Polemik (die Sie lieber Herr Bischof lobenswerter Weise absolut aus Ihrer Predigt heraussen lassen): man braucht nur die Aussagen des Korans mit den Aussagen der Bibel vergleichen:
    Wenn der Koran predigt „Nimm dir keine Juden und Christen zu Freunden“, dann predigt Jesus „Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst….“

    GOTT-Sei-Dank leben nur die wenigsten Muslime nach den Gesetzen des Koran; „gefühlt“ werden es zwar mehr in der letzten Zeit, aber die Dunkelziffer der Muslime, die zum Christentum bekehrt werden ist hoch. Denn gerade die islamistischen Auswüchse lassen sehr viele Muslime, die mit (echten) Christen in Kontakt kommen, über Allah und über den wahren Gott nachdenken…..
    … und beten wir darum, dass sie zum wahren Glauben kommen.

    Shalom und Gottes Segen
    MK

    PS: Liebe Ina R,
    den „Mondgott“ Allah mit dem „dreieinigen Christengott“ nur annähernd gleichzusetzen, ist sehr sehr gefährlich. Man soll nicht mit dem F (oder T?) spielen.
    Unser Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und er ist ein eifersüchtiger Gott. Und wenn dieser unser Gott sagt „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben…“ dann meint er nicht nur den „schnöden Mammon“ als „anderen Gott“.

  8. Maximilian Kalleder

    Liebe Frau Wasserfaller,

    jetzt muß ich meinen Schnabel doch noch aufmachen, weil beim 2.ten Durchlesen Ihres Blogs vom 16.Juli ich der Meinung bin, dass dieser nicht unkommentiert stehen bleiben kann.
    Sei es Ihre Vorstellung, dass der Eucharestie-Empfang „wieder auf Knien“ erfolgen soll…. (Ihre Meinung!)…
    oder Ihre Meinung „wir können nur Gott versöhnen indem wir radikal durchgreifen und Sünde nicht dulden….“
    Was verstehen Sie bitte mit „radikal durchgreifen“?
    Können Sie das bitte genauer ausführen?
    Merken Sie nicht, dass wir uns da wieder ins Mittelalter bewegen?
    Bzw. man muß nicht einmal eine Zeitreise machen, Sie brauchen nur in den Iran zu gehen, …. dort bekommen Sie die Strafen, die Sie sich möglicherweise vorstellen:
    Hand-Abhacken für Diebstahl.
    Kopf-Kürzen für Ehebruch, etc….
    Und „Ein kirchliches Jahr der Buße und Umkehr“ wie von Ihnen gewünscht, ist doch auch für die Katz, solange sich jeder (!) einzelne Christenmensch nicht dessen bewußt wird, dass er SELBST mit seiner Umkehr JEDEN TAG neu anfangen muß!
    Und „eine eingeschlafen selbstbeweihräuchernde Christenheit“ mit der „Feigheit wie Petrus….“ in einem Satz zu nennen, … (?) bei diesem Vergleich würde ich vorsichtig sein.
    Der erste Teil … da haben Sie Recht! Die Chruistenheit ist schon wirklich ein schläfriger Haufen (einschl. Mir!)
    Aber die „Feigheit des Petrus“ war blanke Angst.
    Und ich möchte keinen Christen be- geschweige denn ver-urteilen, der seinem Christus-Glauben abschwört, wenn er von einem IS-Killer danach gefragt wird. Und nicht anders hat sich Petrus bei den Fragen, ob er nicht auch einer dieser Jesus-Anhänger ist, gefühlt!

    Liebre Frau Wasserfaller, folgende Frage möchte ich Ihnen gerne stellen:
    Was fällt Ihnen leichter:
    a) Den Aufruf, den Sie über die Zeitung schreiben wollten, als Flyer in Auftrag zu geben. Das kostet Sie mal – je nach Ausführung – so ca. 60,- bis 120,- Euro für 1.000 St.
    Und diesen Flyer dann auf dem Kapellplatz in AÖ unter die Leute zu bringen?
    b) den/die nächsten Bettler/Penner von der Strasse zu Ihnen nach Hause einzuladen und ihn/sie zu verköstigen und zu unterhalten? Nicht immer werden Sie in diesn Gesprächen angelogen :)

    Sie brauchen nicht zu antworten.
    ich stell mir diese oder ähnliche Fragen oft selber…. (und scheitere immer wieder daran, bzw. setze die Prioritäten falsch)

    Shalom und Gottes Segen
    MK

  9. uwe Klein

    Alles leider allzu wahr. Handeln statt klagen wäre das Gebot der Stunde. Mit der nicht-religiösen Zivilgesellschaft Hand in Hand, konfessionsübergreifend, mit dem abendländischen Wertekanon. Schlage vor eine konfessionsübergreifende Friedenskonferenz in Europa zu organisieren, um die schlafenden und strategische erblindeten Politiker, die es sich in Ihren Mandaten bequem gemacht haben, die entsprechenden Botschaften und „Anregungen“ zu übermitteln. Bin ansprechbar.

  10. Gudrun Wasserfaller

    Ich bin unendlich dankbar dass der Schöpfergott und unser Vatergott einmal im Blick auf Religion so klar differenziert wird.
    Gal.4,21-31 stellt die Frage klar.

    Was ich unbedingt nochmal klarstellen möchte ist die Wertschätzung unserem begnadeten Herrn Bischof gegenüber mein Schmerz ist dahingehend dass unsere Darstellungen ûber jahrelanges Gebet vorm Allerheiligsten und Worte nicht zu Handlungen werden.Da geht das Herz voll Tatendrang über und es gibt nur einen stellvertretenden Hirten dem ich mich unterordnen möge Gott zu dienen.
    Ich bedauere so sehr dass Christen deren Herz vor Liebe zu Christus brennt sich nicht mit dem Herrn Bischof zusammen unter seiner Leitung auf den Weg machen der Sünde entgegen zu wirken.

    Wir werden als Sünder gesehen und ohne die furchtbaren Taten der IS zu leugnen ist es wahr dass wir vielfach nicht in der Wahrheit Christi uns bewegen. und sündigen
    Ob wir den Terror stoppen können indem wir zuerst als Kirche Christi umkehren als Gesellschaft sei dahingestellt doch wir können es probieren dazu muss aber klar sein was Sünde ist und das sagt Gottes Wort klar und deutlich
    Ich finde die Idee von Herrn Smola echt gut.
    Wir brauchen einen Kongress um Gesetze zu ändern.
    Wir beten um Frieden. Den gibt es nicht solange wir nicht Buße tun und umkehren.
    Gott kehrt nicht unter den Teppich,er deckt alles auf dass ist meines Erachtens der einzige Weg den Terror zu stoppen Nicht nur die IS dient den falschen Mächten auch wir in vielen Dingen.
    Fangen wir bei uns an und der Gesetzgebung der Welt ich bin dabei so Sie lieber Herr Bischof das Signal geben.
    Ich bete flehe und warte weiterhin unter Tränen bis dahin auf das Kommando.
    Danke Euch allen im Namen Jesu! ,Fer Feind wird fliehen wenn wir „radikal“mit Sünden brechen und Christus König ist in unseten Herzen.
    Möge der Herr uns beistehen das Land zurück zu erobern dass der Feind uns täglich raubt durch unser ehrfurchtsloses Leben.
    Christus ist für uns gestorben und wenn er nicht in uns lebt..was dann?
    Die Zeit ist da Gesetze zu verändern ,und wieviele Kinder werden in Frankreich ,weltweit still und leise getötet von Menschen in unseren Breitengraden.
    „Wer oder was sind wir?“
    Wie kann man zB als Politiker überhaupt von Nächstenliebe sprechen,und in den ersten Reihen der Kirche sitzen und den Papst ehren wenn man solche bösen Gesetze erlaubt.?
    Wie kann man als…?
    Gott hasst die Sünde,wer deine Sünde bekennt dem ist er barmherzig und gnädig!
    Die hl eucharistische Anbetung und der Mut der Propheten im Glauben kann Berge versetzen.
    Wir sollten“kämpfen“das Reich Gottes zu bringen unter die Menschen.
    Medien aller Art sollten dazu genützt werden.
    „Der Antichrist „sind Charskterzüge due wir überall finden

    Mit Gottes Segen

    1. Manfred Smola

      Liebe Frau Wasserfaller,

      wenn ich Ihre Beiträge lese, denke ich daran „wovon das Herz voll ist kündet der Mund“. Andererseits denke ich, dass man mit einer aufgeregten Ausdrucksweise – so schlimm die Zeit momentan auch sein mag – niemanden erreicht und im schlimmsten Fall (wie z. B. oben bei Herrn Kalleder) den Eindruck hinterlässt, man habe sich radikalisiert. Vielleicht erwarten oder erhoffen Sie sich zuviel auf einmal. Nach einem jahrzehntelangen Prozess des Glaubensabfalls werden sich die Menschen nicht von heute auf morgen ändern (lassen). Vor allem sollten Sie auch selbst etwas zur Ruhe kommen, damit Sie diese Ruhe und den inneren Frieden (den uns nur Jesus Christus geben kann) auch auf die Menschen in Ihrer Umgebung ausstrahlen können. Als Kinder Gottes, die wir uns zumindest nach Kräften bemühen, die Sünde zu fliehen und alle Gebote zu halten, dürfen wir ein unbegrenztes Vertrauen zu Gott haben, dass er uns beschützt, so wie ein liebender Vater sich um seine Kinder sorgt und kümmert. Und wir müssen gar nicht darauf warten, dass unser Herr Bischof (immer wieder) ein Startsignal gibt. Beten Sie täglich den Rosenkranz und den Barmherzigkeitsrosenkranz, sprechen Sie so viel wie möglich mit Jesus Christus und der Mutter Gottes und bitten Sie Gott um seine Gnade und Barmherzigkeit für Ihre Lieben und alle Ihre Mitmenschen. Wenn Sie dann noch zur Anbetung des Allerheiligsten kommen (hat unser Bischof in der Barbarakapelle ja bereits ermöglicht) und gelegentlich Jesus im Tabernakel besuchen und Ihre Sorgen und Nöte bei ihm abladen, tragen Sie bereits enorm dazu bei, die Hl. Kirche wieder aufzubauen und viele Seelen zu retten.

      Möglicherweise sind Sie ja besorgt, wegen der Botschaften unserer lieben Mutter Gottes von Fatima, La Salette und einigen anderen. Diese Botschaften wurden uns aber nicht gegeben um uns zu erschrecken, sondern damit wir uns ggf. vorbereiten und ja – da gebe ich Ihnen Recht – Busse tun, uns bessern und viel beten. Denken Sie aber auch immer an das Bild vom Barmherzigen Jesus, welches der Hl. Sr. Faustyna Kowalska offenbart wurde: „Jesus ich vertraue auf Dich“

  11. Michael Roesch

    Lieber Herr Bischof Oster,

    ich denke, dass sehen Sie genauso wie ich: Es ist wichtig mit Menschen im Dialog zu sein. Wieso reden wir nicht öfters mit Muslimen als über sie?

    Es gibt eine Vielzahl an Verurteilungen von Gewalt und Terror durch islamische Gelehrte. Konnten Sie wirklich keine einzige Quelle ausfindig machen?
    Über 120 hohe Gelehrte (die Namensliste mit Amtsbezeichnung folgt am Schluss) haben schon vor knapp zwei Jahren den IS und sein Handeln auf das deutlichste verurteilt.
    Dt. Übersetzung siehe: http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis

    Eine Pressemitteilung zu den aktuellen Stellungnahmen von Muslimen hat Frau Kranmer schon in ihrem Kommentar veröffentlicht.
    Gerne noch ein Hinweis auf einen weiteren Artikel: http://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2016-07-15/religionsvertreter-verurteilen-anschlag-nizza

    Ich glaube durch gemeinsames Handeln erreichen wir mehr als durch Vorwürfe.
    Bei einer örtlichen Mahnwache für den Frieden vor einem 3/4 Jahr waren die muslimischen Gemeinden bei uns im Ort selbstverständlich mit dabei.

    Natürlich kann und sollte immer noch mehr für den Frieden gekämpft werden. Aber das denke ich mir ehrlich gesagt auch bei uns Christen…
    Was wäre ohne so manche Kriege (z.B. im Irak) geschehen? Hätten wir dann auch ein solches Anwachsen von Gewalt und Terror?

    Mit den besten Wünschen

  12. Gudrun Wasserfaller

    Lieber Herr Smola,

    Mein Zuhause ist wie ein Paradies ,umgeben von Kinderlachen ,Yukapalmen Lilien Lavendelfeldern Schmetterlingen Bienen Rosen Weinstöcken ,ein schöpferisches Paradies.Da erlebe ich Vertrauen Gebet und tiefen Frieden und Gottes Nähe.

    In der selben Zeit meiner Tagträume geschehen wellweit ganz schlimme Dinge.

    Es gibt nur einen einzigen Grund aus diesem Paradies hinaus zu wirken und das ist die Liebe zu Gott und den Menschen.
    Doch Liebe ist eine Herzenshaltung und hat je nach Gefahr mehrere Ausdrucksformen.

    Das Paradies von Sünde frei zu halten ist nicht einfach und doch sieht man in der Praxis wie wunderschön es ist wenn jeder Anwesende sich an Gottes Ordnung hält.Das tägliche Paradies ist gestört sobald auch nur dem geringste Feind ,sprich Sünde die Tür geöffnet wird.In wenigen sec.kann ein Urlaubsparadies zur Hölle werden.

    Sünde macht unser Paradies zur Hölle Der Verstoß gegen Gottes Ordnung ,die Schuldzuweisungen von Einem zum Anderen ,alles das war schon bei der Erschaffung des Menschen.

    Wenn ein Mensch im Tümpel zu versinken droht muss man gewaltig zupacken damit man nicht mit in die Tiefe gezogen wird.

    Der Himmel feiert ein Fest für jeden Sünder der umkehrt,

    Sobald Jesus im Herzen geboren wird entscheidet nicht mehr der Mensch wie er vorgeht .Christus entscheidet die Spannbreite ist groß ,doch der Adler will sich erheben um dann im Sturzflug die Beute zu „erlegen“
    Paulus sagt „Nicht mehr ich lebe sondern Gott in mir“
    Dieser heilige Gott will etwas verändern er will uns Werkzeuge der Wahrheit in die Hand geben die manchmal so anders sind als unsere eigenen Gedanken um den Zustand des Paradieses wieder herzustellen um Seelen zu erretten
    Gott will unter uns Wohnung nehmen.
    Diese Zustände. die wir hier auf Erden haben sind entwürdigend für den König aller Könige.
    Wir müssen einen würdigen Empfang bereiten ,mit geistigen Gaben wie es dem himmlischen König gefällt.Er muss Gefallen finden an seiner Braut.
    Unser Königt demütigt sich jeden Tag unter Tränen um Seelen zu retten.
    „Weinet nicht über mich…“
    Wie oft wollte er Jerusalem behüten und beschützen.

    Bei Gott ist alles möglich sein Wille soll geschehen.

    Ich warte auf sein Kommando denn ohne Ihn können wir nichts vollbringen.
    Gott hat uns einen Hirten gegeben er entscheidet ,wir können nur darum bitten

    Wir brauchen eine neue Form der Liturgie und Politik .

    Gottesfurcht und Ehrfurcht fehlt an vielen Orten.
    Was ist Liebe? ,ist die ganze hl Schrift voll Liebe und Barmherzigkeit.?immer ausgerichtet auf das ewige Ziel !

    „Wir schlafenden Jungfrauen müssen erwachen “
    Der Herr will uns nicht schlafend vorfinden,sondern dass wir die Sühne weiter leben die im Garten der Ölbergnacht begonnen hat um im Garten des ewigen Paradieses Vollendung findet.
    Miteinander in der Ölbergnacht mit Christus im Gebet sein.

    Herr wenn es möglich ist lass diesen Kelch /des Terrors usw an uns vorüber gehen“
    Aber nicht unser Wille geschehe sondern Dein Wille Herr.

    Unbegreifbar mitten ins Leid des Kelches zu sehen und so zu beten.

    Vergessen wir zu Petrus nicht Judas Iskariot das Charakterbild der schlimmsten Sünde ,das Bild des Selbstgerichts“,De hl.Eucharestie zu empfangen mit geheimer Bosheit im Herzen ohne Würde dass der hl.Leib sich uns hinschenkt mitten im Geldgeklapper der Opfergaben?
    Die verborgenen ,geheimen Sünden ,sind vor Gott ein Greuel und ein Schmerz der Todtraurigkeit im allerheiligsten Herzen Jesu Christi.
    Der Teufel verpackt mitunter die bösesten Werke in“ Süße “
    Mahnen und aufwachen die Schonzeit scheint vorbei zu sein.

    „Erst muss es Euch um das Reich Gottes gehen alles andere wird euch dazu geschenkt“

    Ich hoffe es wird sich eine Gemeinschaft finden zu beten und zu sühnen.

    Von Herzen bin ich auf der Suche nach Menschen um miteinander ein Buch zu schreiben über die Charakterzüge des Antichristen.
    Er ist perfekter getarnt als jeder Terror ,denn er kommt voller Scheinheiligkeit hinterlistig ,er kommt im Kleid des Lichts der Lügner um zu verführen in einer Gesellachaft die dem „Lustprinzip“folgt auf der breiten Strasse die in den ewigenTod führt.

    „Weichet von mir ihr Heuchler,ich kenne euch nicht“

    Unser Herr ist reine Liebe,voller Getechtigkeit flehen wir dass er so etwas nie zu uns sagen wird.
    Flehen wir dass wir als Kirche und Gesellschaft vor ihm Gnade finden.
    Ohne Reue und Umkehr kommt die Barmherzigkeit nicht zum tragen.
    Der Barmherigkeitsrosenkranz im Jahr der Barmherzigkeit hat die Türen des Herzens Gottes geöffnet ,Gott wartet auf Reue Buße und Umkehr und keiner ist ausgenommen aus dieser Gnade.
    Barmherzigkeit Gottes steht auf zwei Säulen Gott der Barmherzige ruft uns täglich zur Umkehr.
    Dann wird auch die Barmherzigkeit bei uns sein ,Ohne Buße und Umkehr gibt es Gericht ,“so steht es geschrieben,wer immer auch es ausführt.
    Die Schrift sagt heute wie vor 2000Jahren „Der Menschensohn wird verraten werden damit die Schrift sich erfüllt“ und die Schrift wird sich erfüllen DOCH weh dem der es tut“
    Ganz schön“massiv“ in mir wirkt es jedenfalls einen Eiblick in Gottes Allmacht und Gerechtigkeit .Jedes Knie wird sich beugen ,fangen wir damit an,dort wo wir dem Allerheiligsten begegnen dürfen wo der Allerheiligste Gott uns begegnet.
    Wir leben mitten in einer Zeit von Petrus und Judas und einer Gesetzgebung von Pintius Pilatus.
    Christus und der hl.Geist sind nicht voneinander zu trennen.
    Wollen wir Jesus Christus bitten beim Vater für uns zu sprechen.

    Ich schreibe dies nicht um bei Menschen Gefallen oder nicht Gefallen zu finden ob es gut oder nicht gut ankommt.

    Es geht um Christus und sein Liebeswerk,das Lamm Gottes hat sich hingegeben und dem allein möge alles dienen

    Mit Gottes Segen

  13. Josef Hiuber

    Erstaunlich, welche Unkenntnis des Islam Herr Oster zeigt, wenn er so naiv schreibt:“ Die religiösen und politischen Führer der islamischen Welt müssten sich zusammentun, um der Welt zu erklären, dass Islam und Terrorismus nicht vereinbar seien. “ Ich empfehle Herrn Oster die Analyse ( nicht die gutgläubige, fatale, Johannes Paul II entnommene Deutung des Islam) von Hamed Abdel Samat : Der islamische Faschismus sowie Mohamed- eine Abrechnung. Dann wird er keine derart irrigen Gedanken zum Islam mehr von sich geben. Denn Terrorismus ist ein elementarer, durch den “ Propheten“ legitimierter Bestandteil islamischer Strategie. Größter Irrtum ist die politisch korrekte Beschwichtigung: “ Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun.“
    Ein Trost: Herr Oster scheint sich zumindest in der Aufwachphase zu befinden.

  14. Gudrun Wasserfaller

    Wir wissen doch das hinter all diesen Dingen die Mächte der Finsternis stehen.Die guten Mächte Gottes und die Macht des Bösen wird sich niemals versöhnen.Wir wissen das da ein Kampf besteht der erst endet wenn Menschen an Jesus Christus als Retter und Erlöser glauben.
    Vom welchem Frieden sprechen wir eigentlich?
    Von „Einem Frieden der kein Friede ist.“Wie soll sich das Böse mit Gott vereinen,das ist eine Lehre der östlichen Philosophien die mit Christentum nur dahi gehend zu tun hat dass wir bemüht sein sollen friedvoll mitei ander zu leben.
    Von wahrem Frieden können wir da nicht ausgehen ,selbst der Kampf der Engel gegen die Mächte der Finsternis ist eine biblische Tatsache.
    Diese Religion verleugnet unseren Herrn Jesus Christus als Retter und Erlöser,was Gottes Wort dazu sagt,steht geschrieben.
    Wir können nur um Bekehrung bitten ,ohne Christus gibt es keinen wahren Frieden ,weil er der Friede ist
    Mit Gottes Segen

  15. Lucia Huber

    Liebe Frau Wasserfaller,
    auch wenn ich das große Bedürfnis habe mir ein Schild umzuhängen mit der Aufschrift Kehrt um tut Buße und damit vor dem Dom in Passau zu stehen (Was wohl interessant wäre, würde mich schon interessieren wer da stehen bleibt, mein Bruder meint keiner, weil jeder mit seinem Handy spielt) dürfen wir trotzdem nicht Zwangsmissionieren, da werden sich viele wieder umdrehen. So kann man kein Herz erreichen. Und einen Muslime der mit dem Koran aufgewachsen ist, dem die Religion gelehrt wurde, ins Gesicht sagen, dass alles falsch ist woran er Glaubt, wie wird er wohl reagieren. Er wird Ihnen den Rücken kehren und sich seinen Teil denken. Die Erwartung dass sich alle wieder Jesus zu wenden und das in kürzester Zeit, das ist nur ein Wunschtraum. Da kann auch Bischof Oster daran nichts ändern. Wir, die versuchen Christus zu folgen sollten ihm helfen, aber nicht mit Zwang und Schimpfe, sondern mit Impulse, die Menschen müssen selber es erkennen, wir können sie schubsen, aber alles andere muss er selber machen. Ich habe den Alpha Kurs kennen lernen dürfen, das ist ein sehr guter Weg. Bin voll begeistert davon. Kleine Minierklärung, es trifft sich eine Gruppe, ein kleiner Videobeitrag, dann eine Impulsfrage, in dieser Gruppe darf man sich frei äußern, ohne Bewertung, Verurteilung oder sonst was. Wir haben vor bei uns den Kurs einzuführen und da wir auch eine kleine Gruppe Flüchtlinge haben, möchte ich sie dazu einladen, egal ob Moslem, Orthodox usw. Und wenn nur einer Christus dann folgt, ist es ein Erfolg. Lieber ein Anständiger wie fünf Lauwarme (Worte von einem Priester). Wär das was für Sie?
    Mei der Luzifer hat viele Facetten, man könnte tatsächlich ein Buch über ihn schreiben. Nicht nur in Sucht, Hass, Begierden sondern auch in Gestalten, nicht nur in fester Materie sondern auch im feinstofflichen. Durfte ihn oft genug sehen und werde ihn noch sehen. Mir erging es nicht viel anders wie Padre Pio in der Jugendzeit. Und wer weiß, vielleicht schreiben wir beide mal ein Buch..
    Haben Sie die Einweihung vom Gotthard Tunnel schon angesehen, das ist reine Satanskult, wow. Wie oft hat´s mich geschüttelt, mir die Haare aufgestellt wie bei einem Wolf. Jessas, das Tor zur Unterwelt.. Bei Youtube gibt es Zusammenschnitte von der Satansanbetung.
    Wegen dem Frieden, James Twyman ruft öfters Weltweit eine Meditation für den Frieden auf. Wenn Interesse dann verlinke ich es hier. Die letzte war in Syrien, unter der Meditation hörten sogar die Schüsse auf…
    Huber Lucia

  16. Gudrun Wasserfaller

    Liebe Frau Huber,es gibt im Umgang mit Ermahnung eine vielfältige Palette an Möglichkeiten.
    Von Sanftheit bis hin zu“Schlangenbrut und Totengebein“
    Je nach Demut oder Stolz des Menschen.

    Wir kämpfen gegen die Mächte der Finsterniss und sie bemächtigt sich Menschen allerorts.
    Deshalb spreche ich lieber von Sünde und Sündern weil es letztendlich uns alle betrifft.

    Der Friede ist eine Person. Jesus Christus !
    Wer Frieden haben will kann an Jesus Christus nicht vorüber gehen

    Gott konfrontiert uns mit der Feindesliebe,eine der grössten Herausforderungen im Christentum.
    Darum lasset uns anbeten und beten damit durch Gottes Gnade den Worten ,Taten der Liebe folgen.“An den Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Mit liebem Gruss und Dank
    GW

  17. Maximilian Kalleder

    Shalom zusammen,

    Lieber sehr geehrter Herr Bischof,
    Danke für Ihren „Nachtrag“ zu diesem Thema.
    Da sind viele Links mit guter Information dabei.
    Herzlichen Dank

    Lieber Herr Smola,
    nur by the wy möchte ich richtigstellen, auch wenn es den Eindruck gemacht hat:
    Ich befürchte in keinster Weise, dass sich Frau Wasserfaller in einer „radikalen“ Richtung verirrt, …. im Gegenteil … :)
    Ich hab es halt mit „Satire“ versucht….

    Herr Marc Niedermeier, bei Ihnen bin ich mir sicher, dass Sie sich nicht nur auf dieser Seite verlaufen haben :) Aber Sie haben ja auf Ihrem Blog auch schon zumindest ein gutes Statement bekommen, so weit ich das in 5 min überflogen habe.
    (Mehr ist er mir „bei Gott“! nicht wert….)

    Ihnen/Euch allen Gottes Segen
    MK

  18. Ernst Emmer

    Vielen herzlichen Dank für Ihre klaren hervorragenden Ausführungen. Sie haben mich in meinem tiefsten Inneren sehr berühren und drücken das aus, was ich seit Jahren empfinde!
    Möge Ihnen unser Herrgott weiterhin Mut und Kraft geben in diesen schwierigen Zeiten! Machen Sie weiter so!
    Gottes Schutz und Segen für Sie!

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